Grundschulen Überherrn „St. Bonifatius“
und Berus „St. Oranna“




KieWi-Projekt
  

Kurzübersicht „Grundschule Überherrn“

Am KieWi-Projekt teilnehmende Klassen: 4.1 u. 4.2 mit insgesamt 46 Schüler
Klassenlehrerinnen:
 
Frau Dünzer/Herr Augustin
Frau Eidner
Unterricht in beiden Klassen am: 15. und 16.02.2016
Exkursion zu den GI- u. GE-Gebieten im Landkreis am: 24.02.2016, 8:00 – 11:00 Uhr
Betriebsbesichtigung bei „Scheid Gewürze“ am:  24.02.2016, 11:00 – 13:30 Uhr
Projekt-Abschluss in der „Kulturhalle“ in Überherrn am: 21.04.2016

Weitere Projektpartner:
Gestaltung der Urkunden: Thinnes-Design, Merzig
Bus und Fahrer stellte zur Verfügung: Kreisverkehrsbetriebe (KVS)
Logistische Hilfe und „Frühstück“ für die Schüler: Gemeinde Überherrn/Bauhof
Erstellung eines eigenen Filmes zum Projekt: Volker Augustin (Schulleiter)
Musikalische Umrahmung: Frau Grasmück (GS Berus)
  
 

Kurzübersicht „Grundschule Berus“

Am KieWi-Projekt teilnehmende Klassen: 4 a und 4 b mit insgesamt 38 Schüler
Klassenlehrerinnen:
 
Frau Minas/Frau Schmitt
Frau Lorscheider
Unterricht in beiden Klassen am: 19.02.2016
Exkursion zu den GI- u. GE-Gebieten im Landkreis am: 23.02.2016, 8:00 – 11:00 Uhr
Betriebsbesichtigung bei „DACHSER SE“ am:  23.02.2016, 11:00 – 13:30 Uhr
Projekt-Abschluss in der „Kulturhalle“ in Überherrn am: 21.04.2016

Weitere Projektpartner:
Gestaltung der Urkunden: Thinnes-Design, Merzig
Bus und Fahrer stellte zur Verfügung: Kreisverkehrsbetriebe (KVS)
Logistische Hilfe und „Frühstück“ für die Schüler: Gemeinde Überherrn/Bauhof
Musikalische Umrahmung: Frau Grasmück (GS Berus)

 


Bild 1: Unser Projekt „KieWi – Kinder entdecken Wirtschaft“ startet heute. Herr Krämer von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung will wissen, wo wir den Begriff „Wirtschaft“ schon mal gehört hätten.

     
Bild 2: Einige Streber in der Klasse antworteten „Wirtschaftsminister“, „Wirtschaftspolitik“ und „Wirtschaftsdelegation“. Eine andere kam dann noch mit „Landwirtschaft“

Bild 3: Dabei war mir schon direkt klar, das kann nur etwas mit der Wirtschaft zu tun haben, in der mein Opa jeden Sonntag seinen Frühschoppen trinken geht. Er nennt es zwar Wirtshaus aber es trifft wohl das Gleiche.
 

Bild 4: Alle lachten zwar, aber ich hatte wie immer mal wieder Recht. Auch die Begriffe „Wirt“ und „bewirten“ haben ihren Ursprung daher.
 


Bild 5: An einigen Beispielen erklärte uns Herr Krämer dann den Rest der Wirtschaft. Die Einen brauchen bzw. wollen etwas, Andere haben dies erkannt und produzieren oder besorgen dies und verkaufen bzw. vermitteln es an geeigneter Stelle.


Bild 6: Das Wirtschaft so einfach sein kann war mir nicht bewusst. Die Begriffe „Handel“, „Produktion“ und „Dienstleistung“ und deren Zusammenhang untereinander waren dann auch schnell abgearbeitet.
 


Bild 7: Jetzt wollte Herr Krämer noch wissen, aus wie vielen Kommunen sich der Landkreis Saarlouis zusammensetzt.


Bild 8: Für jede richtige Antwort gab es die entsprechende Gemeinde bzw. Stadt in Form eines Puzzlestückchens, wie hier z.B. Ensdorf. Dies war anfangs einfach, doch die etwas weiter entfernteren Gemeinden, wie z.B. Schmelz machten uns schon etwas zu schaffen.
 

Bild 9: Und zu guter Letzt sollten wir das Ganze noch zusammensetzen, d. h. wir mussten wissen, wo Lebach liegt, welche Gemeinden neben Saarwellingen liegen und schon wieder Schmelz.


Bild 10: Wohin mit dem Puzzleteil „Schmelz“? Wir versuchten es überall anzulegen, aber es passte nirgends.
 


Bild 11: Bis jemand die Idee hatte, sich einmal die eingezeichnete Bahnstrecke und den Verlauf der Prims anzuschauen und dann fanden wir die Lösung. Die Freude war groß.


Bild 12: Und so sieht der fertige Landkreis Saarlouis mit seinen 13 Kommunen aus.

Bild 13: Eine Woche später ging’s dann auf große Tour durch den Landkreis. Wir fuhren mit dem Bus zu den wichtigsten Industriegebieten und zum Saarhafen Saarlouis/Dillingen. Leider hatten wir den ganzen Vormittag dichten Nebel, sodass es keine brauchbaren Fotos von der Rundreise gibt. Zum Schluss kamen wir Gott sei Dank rechtzeitig bei der Fa. Gewürze Scheid in Ãœberherrn an, wo eine Betriebsbesichtigung auf dem Programm stand.
 

Bild 14: Begrüßt wurden wir von Frau Dr. Barbara von Fragstein und Niemsdorff, der Assistenz der Geschäftsleitung. Sie stellte uns die Firma Scheid vor, erklärte uns was hier produziert wird und erläuterte die einzelnen Abläufe.


Bild 15: Der Betriebsleiter der Firma gab uns dann einen Überblick über eine kleine Gewürzauswahl. Wir durften sogar das ein- oder andere Gewürz probieren und mussten erraten, um welches Gewürz es sich handelt.


Bild 16: Dann kam der spannendste Teil der Besichtigung. Wir durften in die „Versuchsküche“, die nennen das Technikum. Weil hier großer Wert auf Hygiene gelegt wird, mussten wir uns „verkleiden“. Ein Mitarbeiter zeigte uns zunächst die einzelnen Bestandteile von Wiener Würsten. Sah schon komisch aus, war sogar eine Schüssel mit Eis dabei.
 

Bild 17: Einige der Produkte durchliefen dann einen großen Fleischwolf und kamen als „Hackfleisch“ wieder raus.
 

Bild 18: Danach kamen die einzelnen Bestandteile incl. der Gewürze in eine große „Mischmaschine“. Dort wurde die ganze Masse noch einmal zerkleinert und vermischt. Auch das Eis wurde dort reingeschüttet.
 

Bild 19: Sah aus wie Kuchenteig, hatte nur eine andere Farbe – sollten ja auch Wiener werden. Diese Masse wurde in eine andere Maschine eingefüllt.
 

Bild 20: Und was da dann raus kam sah aus wie ein endlos langer Wiener. Ein Mitarbeiter der Fa. Scheid zeigte uns dann aber, wie daraus die einzelnen Wiener, wie wir sie kennen, „gedreht“ werden.  
 

Bild 21: Einige von uns durften dann auch mal drehen. Nach einigen Versuchen klappte es ganz gut. Nur die Würstchenlänge war nicht so ganz einheitlich, es gab mal große Würste und mal Würste für den kleinen Hunger.


Bild 22:Dann gab es die Belohnung, frisch gebrühte Wiener aus dem Ofen und herzhaftes Bauernbrot. Die wurden schon morgens extra für uns „produziert“. Ob die da schon wussten, dass wir Hunger haben.
 

Bild 23: Bevor wir uns zum Gruppenfoto aufstellen mussten, gab es noch für jeden von uns eine Dose mit speziellem Pasta-Gewürz. Und damit wir die nicht vertauschen, stand auf jeder Dose der entsprechende Vorname von uns, eine tolle Idee der Fa. Scheid.
 

Auch wir von der Grundschule Berus nahmen an dem „KieWi-Projekt“ mit unseren 2 Vierer-Klassen teil. – Bei uns gab es lediglich das Problem, dass wir nicht alle Zustimmungen der Eltern zur Veröffentlichung der Fotoaufnahmen rechtzeitig vorlegen konnten. Daher gibt es nur wenige Fotos und die auch nur von der einen Klasse.
  

Bild 24: Ich glaube, man kann es an der Tafel noch erkennen, dass Herr Krämer bei uns in etwa den gleichen Unterricht gemacht hat wie bei den Schülern in der Bonifatius-Grundschule in Überherrn. Zum Schluss mussten wir auch die 13 Kommunen des Landkreises SLS erraten und das entsprechende Puzzle „zusammenbauen“.


Bild 25: Bei unserer Bustour zu den Industriegebieten im Landkreis hatten wir einen totalen Regentag erwischt. Trotzdem haben wir uns ganz kurz die Schleuse in Rehlingen angeschaut.
 

Bild 26: Es lief auch gerade ein Schiff in die Schleusenkammer aber es hätte zu lange gedauert bis der Schleusenvorgang abgeschlossen gewesen und das Schiff „eine Etage tiefer“ Richtung Merzig weitergefahren wäre. Bis dahin wären wir alle durch und durch nass gesesen.


Bild 27: Stattdessen sind wir zu den Blockhütten am Eingang zu der Schleuse zurückgelaufen, um Frühstückspause zu machen. Zum Glück konnten wir uns dort unterstellen, denn es regnete immer noch „Bindfäden“.
 

Bild 28: Wir waren alle froh, als wir dann endlich zur Firma Dachser kamen, die wir im Rahmen unseres Projektes besichtigen durften. Die Personalchefin, Frau Mayer begrüßte uns zusammen mit ihrem Mitarbeiter Herr Wahlster, der uns dann das Unternehmen Dachser vorstellte.


Bild 29: Bei unserem anschließenden Rundgang durch die riesigen Hallen waren wir alle überrascht von der riesigen Menge an Kisten, Paketen und Paletten, die mit Staplern und „Eidechsen“ zu den jeweiligen, bereit stehenden Ladeflächen der LKW gefahren wurden. Jeder LKW stand für eine andere Stadt bzw. einen anderen Bestimmungsort.
 

Bild 30: Über die in den Boden eingelassenen Schienen können sogar „mannlose“ Fahrzeuge zu den einzelnen Toren gefahren werden. Diese werden über einen bestimmten Barcode gesteuert.


Bild 31: Und nach der Besichtigung wurden wir dann noch von der Fa. Dachser zum Essen eingeladen. In ihrem Bistro gab es leckere Spaghetti. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen.
 

Bild 32: Zu guter Letzt gab es noch für jeden von uns eine schmucke Dachser-Tasche gefüllt mit allerlei nützlichen Dingen. Eine Klasse von uns stellte sich dann noch für das Erinnerungsfoto zur Verfügung. – Vielen Dank an die Fa. Dachser für die sehr interessante Besichtigung.


 

Bild 33: 4 Wochen Arbeit liegen hinter uns und heute dürfen wir endlich im „Kulturhaus Überherrn“ unsere Ergebnisse präsentieren. Unser Bürgermeister Bernd Gillo eröffnet die Veranstaltung und begrüßt alle anwesenden Gäste.


Bild 34: Danach überbringt der Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Herr Jürgen Pohl, die Grüße des Landrates, der leider verhindert ist und heißt ebenfalls alle herzlich Willkommen.
 
 

Bild 35: Stellvertretend für beide Grundschulen (Überherrn und Berus) spricht die Schulleiterin von Berus, Frau Edith Hähl, auch einige Grußworte.


Bild 36: Nun sind wir endlich dran. Mit einem Lied mit dem passenden Titel „Herzlich Willkommen“ bringen wir uns in Stimmung. Frau Grasmück, die Musiklehrerin von der GS Berus, hat dieses und die beiden anderen Lieder, die noch folgen werden, mit uns eingeübt.
 

Bild 37: Jetzt kam der schwierigere Teil, jetzt mussten wir den Gästen das Thema „Wirtschaft“ und die Industrie- und Gewerbegebiete des Landkreises erklären. Zum Glück hatte jeder von uns nur einen kleinen Teil zu präsentieren und den hatten wir uns zur Sicherheit aufgeschrieben.


Bild 38: Wie viel Mühe wir uns damit gemacht haben, kann man an Hand der nachfolgenden Bildern doch hoffentlich erkennen, oder? -  Auf diesen 3 gelben Charts haben wir das Industriegebiet Häsfeld in Überherrn mit seinen Firmen und den Saarhafen Saarlouis/Dillingen versucht zu beschreiben. Überall dort haben wir während unserer Bustour durch den Landkreis Station gemacht und Herr Krämer hat uns einiges darüber erzählt    
 

Bild 39: Es folgen die Gebiete „Industriepark Saarwellingen“, das Gewerbegebiet „Rundwies“ in Dillingen und unser Gebiet „Häuserfeld“ direkt neben dem Rathaus. Auch dort haben wir kurz angehalten und uns Notizen gemacht. Den Rest sollten wir im Internet recherchieren, damit wir das Internet auch einmal zu etwas Nützlichem benutzen würden, meinte Herr Krämer.


Bild 40: Auch den Unterricht mit Herrn Krämer haben wir auf mehreren Postern festgehalten. Hätten wir eigentlich an den Anfang stellen müssen, um auch die zeitliche Reihenfolge einzuhalten. Wenn man nicht alles selber macht…

Bild 41: Unseren Betriebsbesichtigungen widmeten wir natürlich etwas mehr Platz. Dort haben wir ja auch eine Menge gesehen bzw. erlebt, wie man hier auf den Plakaten „Dachser“ sehen kann.


Bild 42: Wir Überherrner waren bei Gewürz Scheid und fanden es dort ganz toll, als man uns gezeigt hat, wie und aus was Wiener Würste hergestellt werden.
 

Bild 43: Nach unseren Vorträgen und dem tollen Film, den Herr Augustin, Schulleiter von der GS Überherrn, in Eigenregie hergestellt und den Gästen gezeigt hat, wurden wir noch von der Frau von Fragstein und ich weiß nicht mehr was…, von Scheid Gewürze, für unsere Arbeit gelobt. Sie fand auch das ganze Projekt ganz toll und hat sich über unseren Besuch gefreut.  
 

Bild 44: Dann mussten sich noch einige von uns mit den „Ehrengästen“ vor unseren Plakaten zum Gruppenbild aufstellen. Vorher bekamen wir noch eine kleine Spende in die Klassenkasse, unsere Lehrer Wein oder Blumen und die Promis tolle KieWi-Urkunden.

Bild 45: Als hätten wir vorher nicht schon genug geredet, nein jetzt wollte unser Bürgermeister es noch genau wissen und so mussten wir noch das ein- oder andere Plakat noch genauer erläutern.


Bild 46: Auch die nette Frau mit dem langen Namen (kann sich doch keiner merken) hat uns noch ein paar Dinge gefragt. Anmerkung der Redaktion: die nette Dame heißt Dr. Barbara von Fragstein und Niemsdorff
 

Bild 47: Da die Fa. Dachser bei unserer Abschlussveranstaltung wegen eines anderen wichtigen Termins verhindert war, haben sich der 1. Beigeordnete unserer Gemeinde in Vertretung für Bürgermeister Gillo zusammen mit Herrn Pohl und Herrn Krämer ein paar Tage später bei den Verantwortlichen Herrn Wild, Frau Mayer und Herrn Wahlster bedankt.
 

Bild 48: Auch hier gab es für die Dame Blumen und für die Herren einen guten Tropfen incl. der KieWi-Urkunde, die hoffentlich einen Ehrenplatz bei Dachser erhält.
 

Uns hat es riesigen Spaß gemacht
und wir haben eine Menge gelernt…